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Ratgeber für Eltern

Mit den in diesem Ratgeber enthaltenen Informationen sollten Sie sich als Eltern vertraut machen, um die Internetnutzung Ihrer Kinder beurteilen und sicher gestalten zu können.

Kinder und Jugendliche chatten gern

Kinder und Jugendliche empfinden Chatten als spannend und unterhaltsam. Dadurch, dass beim Chat ausschließlich mit Textmitteilungen kommuniziert wird, ist die Hürde für einen Gesprächsanfang sehr gering. Mühelos kommt man so zu vielen abwechslungsreichen Gesprächen, die den eigenen Horizont und Erfahrungsschatz erweitern.
Allerdings birgt die besondere Kommunikationsart im Chat auch Risiken, über die wir hier aufklären möchten.

Anonymität

Alle Angaben (wie Alter, Geschlecht, ...), die andere Teilnehmer im Chat veröffentlichen, können von uns nicht überprüft werden. Einige wenige Teilnehmer nutzen diese Anonymität dazu aus, um unter falschen Angaben andere, wie zum Beispiel Ihr Kind, zu täuschen und zu belästigen. Ihren Kindern muss bewusst sein, dass persönliche Angaben auch falsch sein können.
Sie sollten aber auch darauf achten, dass die eingetragenen Daten Ihres Kindes korrekt sind. Andere Teilnehmer orientieren sich anhand dieser Angaben, falsche Angaben führen zu schnell zu Missverständnissen.

Persönliche Daten

Vor Nutzung von Knuddels.de sollten Sie mit Ihrem Kind über die Weitergabe von persönlichen Daten (Nachname, Telefonnummer, Adresse, Fotos und private E-Mail-Adressen) sprechen. Diese Daten können bei unvorsichtiger Weitergabe sehr schnell unkontrolliert kopiert, weitergeleitet und vervielfältigt werden. Es ist empfehlenswert, dass Ihr Kind diese Daten nur nach Absprache mit Ihnen an Bekanntschaften im Chat weitergibt.
Die Angabe von Alter und Geschlecht ist hingegen unproblematisch. Die Angabe des Alters kann sogar vorteilhaft sein, sofern Ihr Kind noch keine 14 Jahre alt ist. In diesem Fall werden bei Knuddels.de Gespräche mit Erwachsenen technisch gefiltert und bei Belästigungen automatisch beendet.

Belästigungen und Beleidigungen

Ihre Kinder sollten es bei Belästigungen oder Beleidigungen zuerst mit der Ignorieren-Funktion im Chat versuchen (/ig NICK). Manche Belästigungen sind für Kinder nicht sofort erkennbar, weil der Gesprächspartner sich bei Gesprächsbeginn freundlich verhält. Hinter diesen Gesprächspartnern können sich in seltenen Fällen auch Erwachsene mit pädosexuellen Neigungen verbergen, die zu Kindern einen engen Kontakt aufbauen möchten. Es kommt dann sogar vor, dass diese Erwachsenen versuchen, mit Kindern ein Treffen zu vereinbaren.
In jedem Fall sollten Sie präventiv mit Ihren Kindern über das Thema sprechen und sie für einen möglichen Kontakt mit Pädosexuellen sensibilisieren.

Persönliche Treffen mit Chat-Bekanntschaften

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn sich Ihre Kinder mit Bekanntschaften aus dem Chat treffen möchten. In diesem Fall sollten Sie unbedingt über Zeit und Ort des Treffens informiert sein. Es ist sehr ratsam, dass sich während des ersten Kontakts eine erwachsene Vertrauensperson in Sichtweite des Kindes befindet und die Situation im Blick behält.

Begleiten Sie ihre Kinder beim Chatten

Setzen Sie sich zusammen mit Ihren Kindern an den PC und verschaffen Sie sich einen Eindruck davon, was Ihre Kinder im Chat erleben. Besprechen Sie dann gemeinsam, wie man am besten schwierige Gesprächssituationen meistert. Dadurch erfahren Sie, auf welche Weise ein Chat funktioniert und können auftretende Probleme besser nachvollziehen. Sollten Sie bei der Begleitung ihres Kindes im Chat einen Teilnehmer bemerken, der ihr Kind belästigt, wenden Sie sich bitte unverzüglich an unseren Jugendschutzbeauftragten.

Messenger Programme

Messenger-Programme (wie z.B. MSN oder ICQ) sind externe Programme, die separat auf dem Rechner installiert werden können und in keinem direkten Bezug zu Knuddels.de stehen. Ihre Kinder sollten diese Programme nur dazu nutzen, Kontakt zu persönlichen Freunden (z.B. Mitschülern) zu halten. Messenger-Programme sind aufgrund der Möglichkeit der Übertragung von Live-Videos, Bildern und Audiodaten sowie fehlenden Filtern nicht dazu geeignet, Verbindung mit Menschen aufzunehmen, zu denen Ihr Kind noch nicht über eine längere Zeitspanne Kontakt pflegt. Weitere wichtige Sicherheits-Tipps zu Messengern finden Sie auf dieser Seite.

Reden Sie mit Ihren Kindern über deren Online-Erlebnisse

Unterhalten Sie sich regelmäßig mit Ihren Kindern über deren Online-Erfahrungen und Bekanntschaften. Häufig können Sie so schon früh erkennen, ob sich mögliche Probleme durch die Nutzung ergeben. Kinder sind mit Problemen schnell überfordert, leisten Sie Ihnen dabei mit Ihrer Erfahrung Hilfe.

Tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus

90% der Kinder und Jugendlichen nutzen regelmäßig das Internet. Sprechen Sie mit anderen Eltern über deren Erfahrungen mit dem Internet, und tauschen Sie Tipps aus.


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